Adventskalender-Schal 2014 Update

Einen „Best-of-Kalender“ hatte ich zwar eigentlich aus verschiedenen Gründen für dieses Jahr ausgeschlossen, nachdem sich aber jetzt andere berufen fühlen, so etwas ohne Rücksprache mit mir auf den Weg zu bringen, mache ich es nun doch lieber selber.
Ich habe in den vergangenen Jahren sehr viel Zeit und Mühe in diese Kalenderschals investiert. Ich habe ausprobiert und verworfen, bestimmte Anforderungen an die Schals erkannt und umgesetzt, in stundenlanger Arbeit Anleitungen geschrieben, übersetzt und in beiden Sprachen korrigiert. In jedem Jahr war ich rund ein halbes Jahr mit Entwurf und Umsetzung des Schals beschäftigt.
Unter diesen Umständen ist es sicher verständlich, dass ich mich ärgere, wenn jemand kommt, den ich nicht persönlich kenne, dessen Strickfähigkeiten ich nicht kenne, der mich nicht im Vorfeld mal kontaktiert hat, ob das okay ist, und sagt: sind ja noch 7 Wochen, ich mach das einfach mal eben. Und dazu meine Anleitungen, meine Arbeit und meine Mühe übernimmt. Dieser Adventskalenderschal wird weltweit gestrickt und weltweit mit meinem Namen in Verbindung gebracht. Dass ich das schützen möchte, kann sicher jeder nachvollziehen.
Also: Ihr könnt wie gewohnt am 1. Dezember anfangen zu stricken, einen Best-of-Schal, für den ich mich verantwortlich zeichne und über den ich mir Gedanken gemacht habe. Infos zu Materialmengen und alles, was Ihr sonst darüber wissen müsst, wird es wie jedes Jahr Anfang November geben. Eine Gruppe wird es dazu zweisprachig auch bei Ravelry geben, auch das kennt Ihr ja schon.
Ich freue mich wieder auf das gemeinsame Stricken.

Und verspreche, dass dieses Hin-und-Her mit dem 2014er Schal jetzt ein Ende hat 🙂

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Adventskalenderschal 2014

Auch wenn ich vor einiger Zeit noch anderes gepostet habe, es wird in diesem Jahr keinen Adventskalenderschal von mir geben. Mir fehlen die Ideen, die Muster, die Zeit und ich habe ziemliche Probleme mit den Schultern und dem Nacken. Leider geht es nicht anders. Ich denke, dass ich im nächsten Jahr wieder einen Kalender entwerfen werde, dann aber vielleicht tatsächlich in einer ganz anderen Form. Mir spukt da noch was im Kopf rum. Aber dieses Jahr: tut mir leid, ich kriege es wirklich nicht hin.

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Flowerpower

Aus den gehäkelten Blumen, die ich vor ein paar Tagen hier gezeigt habe, ist dieses Bild geworden. Die einzelnen Häkelblüten sind zum Teil mit Knöpfen verziert, zum Teil einfach so geblieben, wie sie waren und alle zusammen auf eine dicke Filzunterlage genäht. Diese wiederum ist auf eine Holzplatte geklebt worden. Mit dem Bild an sich bin ich sehr zufrieden, mit der Endmontage noch nicht so wirklich, daran muss ich noch mal arbeiten. Der Platz für das Bild ist schon frei, es hängt nur noch nicht, weil ich noch immer keinen Stoff für eine neue Gardine gefunden habe. Es ist schwierig, wenn man eine genaue Vorstellung hat, es diesen Stoff aber nicht mehr gibt, und man auch keinen anderen findet, der einem gefällt. Das nächste Häkelblumenbild ist übrigens schon in Vorbereitung und wird völlig anders aussehen. Ich hoffe, dass sich die Idee, die ich im Kopf habe, auch so wie geplant umsetzen lässt. 

Flowerpower 1

 

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Häkelblumen

Große Blumen
Schon seit längerer Zeit liegt bei mir auf dem großen Esstisch (der glücklicherweise nur selten gebraucht wird) eine Collage aus Häkelblumen, die mal ein Bild werden sollen. Eigentlich hatte ich die Produktion von Häkelblüten für beendet erklärt und wollte nur noch die Blüten sinnvoll anordnen und aufnähen. Aber dazu kam es irgendwie nie, wie ich auch sortiert, anordnete und schob, es gefiel mir immer nicht.
Dann häkelte ich diese großen Blüten, eigentlich für eine ganz andere Idee. Als sie fertig waren, lagen sie im Weg und landeten so auf dem Berg Häkelblüten für das Bild. Und waren plötzlich genau dort, wo sie hingehörten. Auf einmal war alles ganz einfach und für mich war das so perfekt.
Diese Blüten sind ungefähr handtellergroß und aus Catania-Baumwolle gehäkelt. In der Mitte ist Ripsband eingezogen, das gar nicht so einfach zu bekommen war und mir dann sehr überraschend doch noch passend vor die Füße fiel. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich mag diese großen Blüten und sie lassen sich auch einfach häkeln. Sicher mache ich auch noch mehr davon, die Idee, für die sie eigentlich gedacht waren, tummelt sich ja auch immer noch in meinen Gedanken.

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Borromäische Ringe

Boromäische Ringe
Die Borromäischen Ringe sind eine spezielle Anordnung von mindestens drei (biegsamen, nicht ebenen) Ringen, mathematisch gesprochen eine Verschlingung mit drei Komponenten, für die Folgendes gilt: Löst man einen der Ringe heraus, so sind auch die beiden anderen frei (oder alle anderen im Falle von mehr als drei Ringen). Das heißt, die Ringe sind paarweise unverschlungen, obwohl alle drei zusammengenommen unlösbar miteinander verschlungen sind.

Ihren Namen haben sie von der italienischen Familie der Borromäer, die die Ringe in ihrem Familienwappen führte und als Knöpfe an ihren Uniformen trug.
(QUelle.WWW.wikipedia.de)

Mathematischen Phänomene faszinieren mich schon eine ganze Weile, am meisten dann, wenn man sie irgendwie in eine Handarbeitstechnik umsetzen kann. Davon gibt es inzwischen eine ganze Reihe. Und nein, das bedeutet nicht, dass ich sehr gut in Mathe bin, normalerweise ist das so gar nicht meine Disziplin. Aber es ist trotzdem spannend. Ein paar andere Ideen habe ich noch im Kopf, die ich bestimmt auch noch umsetzen werde. Von den Borromäischen Ringen werde ich noch eine Version anfertigen, die man tatsächlich aufmachen kann, damit ich auch beweisen kann, dass das tatsächlich funktioniert.

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Charity-Stricken

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von wohltätigen Aktionen, an denen man sich als Stricker(in) beteiligen kann, wenn man das möchte. Da muss man abwägen und schauen, wo man sich engagiert und wo man das Feld lieber anderen überlässt. Nicht, weil es nicht vielleicht auch wichtig wäre, sondern einfach, weil man gar nicht alles schaffen kann. 
Vor einigen Wochen bekam ich eine Mail, die mich auf eine Osnabrücker-Aktion aufmerksam machte, die noch Unterstützung benötigt. Das Osnabrücker Museum Industriekultur erinnert in diesem Jahr mit einer Sonderausstellung an den Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren. Um die Soldaten an der Front zu unterstützen, haben damals die Frauen wärmende Socken gestrickt. 6000 Paare in der Zeit von Kriegsausbruch im August bis Dezember 1914. Und genau so viele Sockenpaare wünscht sich jetzt das Museum, um sie Mitte September am Weltkindertag zu verkaufen, zugunsten von Terre des Hommes, die damit Kinder in Kriegsgebieten unterstützen werden.

Eine gute Aktion, die auf jeden Fall unsere Unterstützung verdient hat. Und mal ganz ehrlich, was die Frauen in schlechten Kriegszeiten geschafft haben, kriegen wir doch in Wohlstands-Zeiten auch hin, oder?

Mehr Infos gibt es hier

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Es ist schon wieder …

… so still hier. Was weniger an mangelnden Themen liegt, als am Leben, dass mich gerade sehr in Atem hält. An manchen Tagen komme ich noch nicht einmal zum Stricken.

In meinem Kopf tummeln sich eine ganze Menge neuer Ideen. So viele, dass ich inzwischen angefangen habe, sie mir aufzuschreiben, um sie später einmal neu zu überdenken. Andere drängeln sich so vehement in den Vordergrund, dass ich mich kaum dagegen wehren kann und oft sind es Dinge, die ich schon das Eine oder Andere mal überdacht hatte. Dazu sprudeln so viele Ideen … Prioritäten wären manchmal sicher hilfreich.

Daneben beschäftigt mich natürlich auch der Adventskalender-Schal. Ja, auch in diesem Jahr wird es wieder einen geben. Das Konzept habe ich ein wenig verändert, aber an den 24 Streifen – für jeden Tag einen – ändert sich nichts. 

Das Lesefieber hat mich nach längerer Pause auch wieder im Griff. Vermutlich hatte ich einfach mal ein gutes Händchen bei der Auswahl meiner Bücher. Und natürlich „rächt“ sich, dass ich fast jeden Tag einige Minuten in der Bahnhofsbuchhandlung verbringen kann, bevor ich in den Zug steige, der mich wieder von der Arbeit nach Hause bringt. 

Dazu der übliche Alltagswahnsinn, ein immer noch neuer Job, der in den nächsten Monaten noch viele, viele, viele Veränderungen mit sich bringen wird, ein anstehender Umzug und ein paar gesundheitliche Probleme – ich denke, Ihr kennt das alle. Aber anders wäre es doch auch irgendwie langweilig, oder?

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